Fiesta Mexicana

Die Vorbereitungen

Am Anfang stand der Einkauf. Die Zutaten für die Fiesta zu bekommen ist nicht ganz einfach. Ich war gerade in Wien. Bei meinem Bummel in der Nähe der Mariahilferstrasse habe ich die Casa México besucht. Da findet man die meisten Spezialzutaten, die man für eine Fiesta Mexicana oder ein südamerikanisches Essen benötigt. Von Tacos bis Tequila, von Chilis über Nopales und vieles mehr.

Da habe ich Bohnen, Tomatillos, Chilis, Maismehl und noch ein paar andere Spezialitäten besorgt. Bananenblätter waren keine zu bekommen, daher habe ich für den Grill die Zuckerhutblätter gewählt. Einige Zutaten besorge ich ganz frisch.

Heute habe ich mit den Koch-Vorbereitungen zu meiner Fiesta gestartet. Während das eine Ziel beim Kochen die einfachste Zubereitung sein kann, ist das andere oft das Experimentieren. Das war heute eindeutig mein Ziel. Ich werde das Gericht, dass ich in einer „vereinfachten Version“ getestet habe, bestimmt einmal im Original zubereiten. Manchmal muss man eben Kompromisse eingehen. Allerdings werden die typischen Fleischfüllen für Tortillas und Tacos heutzutage aus Einfachheit ohnehin meistens gekocht oder geschmort. Dazu werden Fleischstücke entweder in einer Brühe gekocht, bis sie sich ganz einfach zerreissen lassen, oder in einem Schmortopf geschmort, bis sie nahezu von selbst zerfallen.

Bei meiner Methode habe ich die Fleischstücke im Gemüseblatt gegrillt. Dazu habe ich sie zuerst auf allen Seiten direkt angegrillt, ebenso Zwiebel und Tomaten. Danach habe ich Zuckerhutblätter blanchiert. Diese habe ich dann mit je einem Fleischstück, einer halben Tomate, Zimt, Nelken und Knoblauchzehen gefüllt. Danach habe ich sie auf einer Gusspfanne arangiert und auf dem Holzkohlengrill bei indirekter niedriger Hitze (150°C) ca. 5 Stunden gegrillt und dabei drei mal ein Woodchunk (Holzstück) zum Räuchern in die Kohlen gelegt.

Morgen gehen die Vorbereitungen dann weiter, da werde ich die Fleischstücke zerreissen und mit den Zwiebeln und den Tomaten und ein paar weiteren Zutaten zu herrlichen Ragouts verarbeiten.

Früher wurde ein ganzes Ferkel, eine Chochinita, in Bananenblätter im mit Steinen zugedeckten befeuerten Erdloch gegart (In Peru nennt man es „Pachamanca„). Das ist das eigentliche Ziel. Das werde ich bestimmt mit Bananenblättern versuchen, denn diese sind natürlich stabiler, als die Zuckerhutblätter. Ich warte lieber auf die etwas wärmere Jahreszeit, um die Grube auszuheben.

© Foto: Friday Magazine – Link zum Artikel

Auch eine Aufgabe, die ich heute noch zu erledigt habe, ist das Einweichen der Bohnen. Bohnen werden durch das Einweichen bekömmlicher.

Die einzelnen Schritte sind:

  • Meistens wird vorgeschlagen, dass das Wasser abgekocht sein soll. Ich habe keine Argumente gefunden, weshalb. Ich weiss nur, dass ich das bisher immer mit Wasser aus der Leitung gemacht habe. Immer mit einem zufrieden stellenden Ergebnis.
  • Die Bohnen sollten gut mit Wasser bedeckt sein. Die Bohnen verdoppeln fast Ihr Volumen. Daher sollte das Wasser grosszügig bemessen sein (auf jeden Fall etwas mehr als das doppelte Volumen).
  • Mindestens 6 Stunden einweichen, am Besten über Nacht.
  • Am nächsten Tag vor dem Kochen das Wasser wechseln.

Morgen findet die Fiesta statt, danach werde ich wieder über die einzelnen Schritte berichten.

Hier habe ich für euch die Rezepte zusammengefasst, damit ihr auch mit euren Freunden eine mexikanische Fiesta feiern könnt!

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2 Kommentare zu „Fiesta Mexicana

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